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Die Heizkostenabrechnung aus rechtlicher Sicht

„Wer mehr verbraucht, der zahlt auch mehr.“

Nach diesem Prinzip legt das Gesetz die Ermittlung und Abrechnung der Heizkosten fest. Die Messtechnik Unternehmensgruppe hat darin über 40 Jahre Erfahrung.


Das Grundprinzip des Heizkostenabrechnungsgesetzes (kurz: HeizKG) ist simpel: Wer mehr verbraucht, der zahlt auch mehr. Die Abrechnung der Heizkosten – bezogen auf den einzelnen Wärmeabnehmer – ist hingegen komplizierter. Die Abrechnung hat prinzipiell über einen Zeitraum von zwölf Monaten zu erfolgen. Eine korrekte Heizkostenabrechnung hat verständlich zu sein und muss enthalten:


• den Zeitraum der Abrechnungsperiode

• die beheizbare Nutzfläche

• die Heiz- und Warmwasserkosten, beide summenmäßig getrennt

• den Gesamtverbrauch für das Gebäude für Heizung und/oder Warmwasser

• den Anteil der Energie- und sonstigen Kosten, die auf die

Wohnung des Rechnungsempfängers entfallen

• das Verhältnis zwischen den Verbrauchsanteilen und

den Kosten, die nach der beheizbaren Nutzfläche errechnet werden

• die geleisteten Vorauszahlungen

• den ermittelten Überschuss bzw. allfällig einen Fehlbetrag

• einen Hinweis auf die Folgen der Abrechnung

• Ort und Zeitraum für die Einsicht in die Abrechnungsunterlagen


Eine ordnungsgemäße Heizkostenabrechnung wird für die beheizbare Nutzfläche erstellt, das ist die gesamte beheizte Bodenfläche der Wohnung und sonstigen Räume. Die Heiz- und Warmwasserkosten werden je nach Wohnobjekt und Wärmeversorger unterschiedlich aufgeschlüsselt. Bei einer Zentralheizung bzw. zentralen Warmwasseraufbereitung unterscheidet man sowohl bei Warmwasser als auch bei der Heizung zwischen „Energiekosten“ und „sonstigen Kosten“. Die Verteilung der Kosten wird im Heizkostenabrechnungsgesetz geregelt, eine gesetzliche Obergrenze für die Höhe der verrechenbaren Heizkosten gibt es nicht. Es gelten prinzipiell die Preise, zu denen die Heizmaterialien eingekauft wurden. Bei Fernwärme gilt jener Preis, der mit dem Wärmelieferanten vereinbart wurde. Wird der Verbrauch in den einzelnen Wohneinheiten erfasst, werden zwischen 55 und 75 Prozent der Energiekosten aufgrund des individuellen Verbrauchs verrechnet. Der Rest ergibt sich nach der beheizbaren Nutzfläche. Wurde für diese Aufteilung keine Vereinbarung zwischen Kunden und Lieferanten geschlossen, so sieht das Gesetz einen Schlüssel von 65 Prozent für den gemessenen Verbrauch und 35 Prozent für die beheizbare Nutzfläche vor. Bei älteren Gebäuden lautet diese Aufteilung meist 60 zu 40 Prozent. Die „sonstigen Kosten“ werden ausschließlich auf Basis der beheizbaren Nutzfläche aufgeteilt.


Heizkostenabrechnungsgesetz: fair geregelt

Ein heftig diskutiertes Thema sowohl bei Mietern als auch bei Juristen ist die Frage, wer im Falle eines Nutzerwechsels (Mieter- bzw. Eigentümerwechsel) eine etwaige Nachforderung

aus den Kostenabrechnungen zu bezahlen hat. Beim Heizkostenabrechnungsgesetz kommt auch bei einem Nutzerwechsel (neuer Mieter bzw. Eigentümer) das Verursacherprinzip zur Anwendung. Die Heizkosten sind von denjenigen Wärmeabnehmern zu tragen, welche diese Kosten auch verursacht haben. Bei einem Nutzerwechsel werden die Verbrauchskosten entweder entsprechend der Zwischenablesung oder mangels dieser nach Tagen zwischen Vor- und Nachmieter aufgeteilt. Die Grundkosten und „sonstigen Kosten des Betriebes“ werden gemäß der der jeweiligen Nutzungsdauer entsprechender anteiligen Fläche zwischen Vor- und Nachmieter aufgeteilt.


Bei Heizkostenabrechnungen durch die Messtechnik Unternehmensgruppe können die Mieter der Wohnbaugenossenschaft „meine Heimat“ sichergehen, dass sie strikt nach dem Buchstaben des Gesetzes durchgeführt werden. Darauf vertraut die Wohnbaugenossenschaft „meine heimat“ seit Jahrzehnten.

Christan Seifried, stellvertretender Leiter des Vertriebs der Unternehmensgruppe Messtechnik und Kundenbetreuer für Kärnten, steht Ihnen am Messtechnik-Energie-Sprechtag am 16. November für persönliche Gespräche in den Räumlichkeiten der Wohnbaugenossenschaft „meine heimat“ zur Verfügung.







Messtechnik-Energie-Sprechtag

Haben Sie Fragen zu Ihrer Heizkostenabrechnung? Oder wollen Sie wissen, welche Leistungen die Messtechnik für Sie als Bewohner erbringt? Wenn ja, dann kommen Sie zum Heizkosten-Informationssprechtag am 16. November 2017 von 10 bis 15 Uhr in die Räumlichkeiten der Wohnbaugenossenschaft „meine heimat“. Der langjährige Kundenbetreuer für Kärnten und stellvertretende Leiter des Messtechnik-Vertriebsteams, Christian Seifried, berät Sie gerne. Damit genügend Zeit für Ihr Anliegen bleibt, bitten wir Sie um eine kurze Vorinformation unter der Service-Telefonnummer 0316 32 22 28-444

oder per E-Mail an meineheimat-sprechtag@messtechnik.at