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Es brennt! So reagieren Sie richtig



„Rauchmelder können Ihr Leben retten!“

Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.


Unsere Wohnbaugenossenschaft hat alle Mietwohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet. Diese kleinen Geräte stellen eine elektronische Lebensversicherung dar, wie ein aktueller Fall in einer unserer Wohnungen beweist.


Dramatische Szenen spielten sich kürzlich gegen 4 Uhr morgens in einem Hochhaus im Villacher Stadtteil St. Martin ab. Nachbarn meldeten einen Alarmton eines Rauchmelders. Unter schweren Atemschutz, mit Wärmebildkamera und einer Löschleitung ausgerüstet, kämpfte sich nur wenige Minuten später ein Trupp der ausgerückten Hauptfeuerwache Villach in die brennende Wohnung. Die Feuerwehrmänner lokalisierten eine Frau und brachten sie schließlich in letzter Sekunde ins Freie.


Der Rauchmelder als Lebensretter

Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach, weist aufgrund dieser dramatischen Rettungsaktion mit Nachdruck darauf hin, die wichtig dieses kleine, unscheinbare Gerät in den Wohnungen ist: „Der Vorfall im September bestätigt wieder einmal: Rauchmelder sind Lebensretter! Denn je früher ein Alarm bei uns eingeht, desto schneller können wir eingreifen, und Schlimmeres verhindern. Die Kombination Rauchmelder und aufmerksame Mitbewohner hat der Frau schlussendlich buchstäblich in letzter Sekunde das Leben gerettet.“


Verhalten im Ernstfall

Wenn ein Brand noch im Entstehen ist, können Sie die Flammen mit einem Feuerlöscher oder notfalls auch mit einem Eimer voll Wasser löschen. Sollte dies nicht mehr möglich sein, retten Sie sich und eventuell andere Betroffene ins Freie! Dazu sollten Sie wissen: Der heiße Rauch sammelt sich zuerst an der Raumdecke an. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die Wohnung recht sicher zu verlassen. Schließen Sie, wenn möglich, auch die Tür zum Brandraum, denn das Feuer ist dann dort für eine gewisse Zeit eingesperrt. Feuerwehr verständigen! Die Notrufnummer lautet 122. Bitte geben Sie an, wo es brennt, was brennt und wie viele Verletzte es gibt! Nennen Sie auch Ihren Namen!


Stiegenhäuser müssen frei sein

Verlassen Sie bei einem Brand das Gebäude über die Fluchtwege, und benutzen Sie nicht den Aufzug! Achtung: Ablagerungen in Stiegenhäusern stellen ein hohes Gefahrenpotential dar, da das Stiegenhaus meist der einzige Fluchtweg ist. Abgestellte Gegenstände reduzieren die Gangbreite, außerdem können Personen darüber stolpern. Deshalb: die Stiegenhäuser sowie Kellergänge sind immer frei zu halten!