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Sonnenstrom vom eigenen Dach

Mieter profitieren von günstigeren Stromkosten


Unsere Baugenossenschaft setzt auf die Kraft der Sonne: Mit der KELAG Energie &

Wärme GmbH (KEW) wurde das erste Mieterstrom-Projekt in Villach/St. Magdalen

umgesetzt.

Es ermöglicht den Mietern von vier Wohnanlagen, einen Teil ihres Strombedarfs von der Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Wohnhauses zu beziehen. „Das Konzept der KEW hat uns überzeugt“, sagt Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter.

ATTRAKTIVE UND STABILE STROMPREISE FÜR MIETER

Manfred Freitag, Vorstand der Kelag: „Die KEW und ,meine heimat´ setzen in Villach erstmals ein Mieterstrom-Projekt dieser Art um. Wir bieten dabei jedem Haushalt Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach seiner Wohnanlage an. So hat der Kunde langfristig stabile und attraktive Strompreise und kann jährlich etwa 10 Prozent sparen. Die elektrische Energie wird den Wohnungen nach einem dynamischen Schlüssel zugeteilt und verrechnet. Wer mehr verbraucht, bekommt mehr Strom aus der Photovoltaikanlage.“ Damit bezieht jeder Haushalt seinen Anteil an Sonnenstrom aus der Photovoltaikanlage, den restlichen Strombedarf bezieht er vom Stromlieferanten seiner Wahl aus dem Netz. Technische Voraussetzung für die Aufteilung des Solarstroms unter allen teilnehmenden Mietern ist die vorherige Installation eines Smart Meters.

ERFOLGREICHE KOOPERATION

„Die Kooperation zwischen der KELAG Energie & Wärme GmbH und unserer Baugenossenschaft ist vorbildhaft. Es freut uns ganz besonders, dass wir nicht nur bei der Fernwärme in Villach vor über 30 Jahren von Beginn an mit dabei waren, sondern jetzt auch das erste Mieterstrom-Modell gemeinsamrealisieren. Für uns ist es wichtig, den Klimaschutz aktiv htigenunserer Baugenossenschaft ist vorbildhaft. Es freut uns ganz besonders, dass wir nicht nur bei der Fernwärme in Villach vor über 30 Jahren von Beginn an mit dabei waren, sondern jetzt auch das erste Mieterstrom-Modell gemeinsam realisieren. Für uns ist es wichtig, den Klimaschutz aktiv mitzugestalten und nachhaltig für unsere Mieter die richtigen

Modelle bereitzustellen“, erklärt Manzenreiter. „Dabei achten wir darauf, dass es insbesondere Lösungen sind, von denen die Mieter profitieren. In diesem Fall können wir die Stromkosten für die Mieter senken, die Umwelt entlasten und das mit einem Partner — der KELAG Energie & Wärme GmbH — der auch die Errichtung, Wartung und Instandhaltung der Anlagen über die nächsten 20 Jahre durchführen wird“, so Manzenreiter.

„GROSSES INTERESSE BEI MIETERN“

„Das Interesse der Mieter am Mieterstrom ist hoch, bei unserem ersten Projekt haben wir von Beginn an eine Teilnehmerquote von mehr als 60 Prozent“, erklärt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. Die Photovoltaikanlagen auf den vier Wohnanlagen in der Aussichtstraße in Villach/St. Magdalen haben eine gemeinsame

Leistung von rund 46 kWp. „Die Mieter, die noch nicht vom Mieterstrom-Modell profitieren, können sich jederzeit melden und mitmachen“, lädt Melcher ein.

GEMEINSAM FÜR DEN KLIMASCHUTZ

„Dieses Projekt beweist, dass jeder Einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen kann“, erklärt Freitag. „Wir müssen alle Potenziale nutzen und auch unsere Kunden einbeziehen. Es

liegt in unserer Verantwortung, uns selbst wie auch künftigen Generationen eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die

erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind, Photovoltaik und Biomasse weiter ausgebaut werden.“