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Wenn der Funke überspringt...


Der elektronische Heizkostenverteiler RU-2 ist der technologische Meilenstein bei der verbrauchsbasierten Heizkostenerfassung. Mit der Eigenentwicklung setzt die Messtechnik Unternehmensgruppe innovative Maßstäbe. Zum Nutzen aller „meine heimat“-Mieter.


„Seit der verstärkten Verbreitung der elektronischen Heizkostenverteiler haben wir sehr bald erkannt, dass es notwendig ist, unser eigenes Produkt zu entwickeln“, fasst Junior-Geschäftsführer Christian Gradischnik die Entstehungsgeschichte des Funk-Heizkostenverteilers RU-2 zusammen. Im Mai 2012 wurde die erste Wohnanlage mit den neuen Geräten ausgestattet. Mittlerweile sind rund 100.000 Heizkostenverteiler im Einsatz. Durch gezielte Investitionen in die „Basisarbeit“, in welche die Erfahrungen und Anforderungen aus der Praxis sowie umfangreiches Datenmaterial eingeflossen sind, gelang eine innovative Produktentwicklung. „Es ist unser Anliegen“, so Christian Gradischnik, „gezielte Lösungen zu finden, die eine faire Heizkostenabrechnung gewährleisten.“


Angebracht an jedem Heizkörper, erfasst der Heizkostenverteiler RU-2 den Verbrauch und sendet alle zwei Stunden die Daten an die Sammelstation DACOS. Der RU-2 ist mit zwei Fühlern ausgestattet, welche die Temperatur der Radiator-Oberfläche sowie der Raumluft erfassen. Aus diesen Werten errechnet das Gerät den effektiven Wärmeverbrauch des Heizkörpers.


Elektromagnetisch unbedenklich

Aufgrund der geringen Sendeleistung und der minimalen Sendedauer sind elektromagnetische Belastungen ausgeschlossen. So kommt der RU-2 mit einer Sendeleistung von nur 1 Milliwatt aus. Zum Vergleich: Ein Babyphone sendet 40 Mal stärker, ein Mobiltelefon hat eine bis zu 2000 Mal höhere Sendeleistung. Überdies ist die Sendefunktion des RU-2 immer nur kurzzeitig in Betrieb. Nach der Übertragung des Datentelegramms schaltet sie sofort wieder ab.


Für jedes Wohnobjekt der passende Verteiler

Der elektronische Heizkostenverteiler ist leider nicht für jedes Wohnhaus geeignet. Bei älteren Objekten, die einen relativ großen Anteil an Heizenergie über die Steig- und Verteilleitungen abgeben, sind weiterhin die konventionellen Heizkostenverteiler auf Verdunstungsbasis empfohlen. Denn die elektronischen Verteiler registrieren ausschließlich die Wärmeabgabe über die Heizkörper. Bei den konventionellen Geräten erfolgt auch dann eine Verdunstung der Ampullen-Flüssigkeit, wenn die Raumtemperatur aufgrund der Wärmeabstrahlung durch Ring- bzw. Steigleitungen erhöht ist, die Wärme aber nicht direkt vom Radiator abgegeben wird. Auf jeden Fall gewährleisten beide Heizkostenverteiler – sowohl elektronisch als auch auf Verdunstungsbasis – eine faire Aufteilung der Heizkosten. Zur Anwendung kommen jene Verbrauchserfassungsgeräte, die je nach bauphysikalischen Gegebenheiten und Art der Heizungsinstallation am besten geeignet sind.